Entlüften – Absaugen

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Entlüften und Absaugen von Schüttgütern mit porösen Sinterwerkstoffen

Funktionale Einordnung

Beim Entlüften und Absaugen im Schüttguthandling geht es um die kontrollierte Abführung von Gasen, die in Schüttgütern eingeschlossen sind oder während prozesstechnischer Vorgänge entstehen. Diese Gase müssen gezielt aus dem System entfernt werden, um stabile Betriebszustände, gleichmäßige Materialbewegung und reproduzierbare Prozessbedingungen

Entlüftungs- und Absauganwendungen treten in verschiedenen Prozessschritten des Schüttguthandlings auf, insbesondere bei:

  • pneumatischer Förderung feinkörniger Schüttgüter

  • Abfüll- und Absackprozessen

  • Befüllung von Säcken, Big Bags oder anderen Behältnissen

  • Übergabestellen mit hohem Luftanteil

  • nachgeschalteten Verdichtungs- oder Setzvorgängen

Feinkörnige Pulver weisen dabei häufig eine geringe Schüttdichte auf, die maßgeblich durch eingeschlossene Luft beeinflusst wird.

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Prozessbedingte Auswirkungen eingeschlossener Luft

Durch den pneumatischen Transport werden Schüttgüter wie Zement, Kunststoffpulver oder Milchpulver häufig mit großen Luftmengen angereichert. Beim Abfüllen oder Absacken führt diese Luft zu niedrigen Schüttdichten und damit zu einem erhöhten Schüttvolumen.

Die Folgen sind:

  • größerer Platzbedarf bei Transport und Lagerung

  • instabile Füllvorgänge

  • erhöhte Staubentwicklung

  • ungleichmäßige Befüllung von Behältnissen

Wirkprinzip des Entlüftens und Absaugens

Beim Entlüften und Absaugen wird die eingeschlossene Luft über poröse Entlüftungselemente aus dem Schüttgut abgeführt. Die Porenstruktur ist so ausgelegt, dass Gase bevorzugt durchströmen, während der Feststoff im Behälter verbleibt.

Durch die flächige Gasabfuhr über die poröse Struktur werden lokale Strömungsspitzen vermieden. Das Schüttgut wird nicht aufgewirbelt, sondern kann sich gleichmäßig setzen. Je nach Schüttgut und Prozessführung lässt sich das Schüttvolumen dadurch deutlich reduzieren, in geeigneten Fällen auf bis zu 20 % des ursprünglichen Volumens.

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Typische Bauformen und Ausführungen

Für Entlüftungs- und Absauganwendungen werden poröse SIPERM®-Bauteile in unterschiedlichen Geometrien eingesetzt, um sie an die jeweilige Prozesssituation anzupassen:

  • nahtlose, poröse Rohre zur flächigen Luftabsaugung

  • Entlüftungseinsätze für Säcke, Big Bags oder Behälter

  • kundenspezifische Entlüftungskonstruktionen für integrierte Lösungen

Die Bauform wird so gewählt, dass eine gleichmäßige Gasabfuhr über eine möglichst große Fläche erfolgt.

Reinigbarkeit im Betrieb

Während des Absaugvorgangs können sich feine Pulverpartikel an der Oberfläche der porösen Bauteile anlagern. In solchen Fällen kann die Gasdurchlässigkeit durch einen kurzen Druckstoß von der produktabgewandten Seite wiederhergestellt werden.

Diese Rückspülung entfernt anhaftende Partikel und ermöglicht einen stabilen Dauerbetrieb, ohne dass das Entlüftungselement ausgebaut oder manuell gereinigt werden muss.

Kontakt

Gerne stehen wir Ihnen beratend zur Seite – kontaktieren Sie uns ganz einfach persönlich telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular.

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